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Kanton St. Gallen - Aktuelles


Konzept "Hochbegabtenförderung im Kanton St.Gallen"

Der Erziehungsrat hat im März 2015 vom Bericht des Amtes für Volksschule und des Amtes für Sport zur Überarbeitung des Konzepts «Hochbegabtenförderung im Kanton St.Gallen» Kenntnis genommen und die beiden Ämter eingeladen, die Anpassungen des Konzeptes den Teilbereich Sport betreffend bei den schulnahen Anspruchsgruppen, den Talentschulen sowie den ausserschulischen Institutionen, die von den Talentschulen für die Förderungen der Begabungen beigezogen werden, in eine Vernehmlassung zu geben.

Nachdem die Vernehmlassungsergebnisse zu den im Rahmen der Überarbeitung vorgenommenen Konzept-Anpassungen insgesamt ein positives Bild zeigten, hat der Erziehungsrat an seiner Sitzung vom 22. Oktober 2015 einen Nachtrag zum Konzept erlassen. Es entfaltet seine Wirkung ab Schuljahr 2016/17 und bringt im Wesentlichen folgende Neuerungen:

 

  1. Typengemischte Talentklassen im Bereich Sport
    Die Erfahrung zeigt, dass insbesondere im Sport aufgrund der Menge der Talentschülerinnen und -schüler sowie der Vielzahl der ausgeübten Sportarten mit den spezifischen Trainings-bedürfnissen die Integration der Talente in die Regelklassen stark erschwert ist und sowohl die Schulqualität als auch der Trainingsbetrieb darunter leiden. In grossen Talentschulen können im Bereich Sport reine Talentklassen gebildet werden. Einer sol-chen Talentklasse dürfen ausschliesslich Schülerinnen und Schüler mit Talentstatus zu-geteilt werden. In einer reinen Talentklasse können Talente über die beiden Oberstufen-typen Real- und Sekundarschule hinweg jahrgangsweise unterrichtet werden (typenge-mischte Talentklassen).

  2. Abgestufte Schulgelder
    Das neue Finanzierungsmodell nimmt Rücksicht auf die Grösse und Organisation der Talentschulen. Es geht davon aus, dass in grossen Talentschulen die Beschulung der Talente infolge der zusätzlich gebildeten Sportklassen und der damit verbundenen zusätzlichen Pensen zu einem höheren finanziellen Aufwand führt als in jenen - mitunter kleineren - Talentschulen, die ihre Talente in bestehende Regelklassen integrieren. Darüber hinaus wird berücksichtigt, dass der Aufwand für Talentschulträger im Bereich Sport infolge des an die Sportverbände ganz oder teilweise ausgelagerten talentspezifischen Unterrichts tiefer liegt als bei Talentschulträgern im Bereich Kunst (Gestaltung oder Musik), die mit Ausnahme des Instrumentalunterrichts auch für den talentspezifischen Unterricht aufkommen.

 

→ Konzept Hochbegabtenförderung www.schule.sg.ch