Aktuelles - Newsletter März 2015

Informationen aus dem Netzwerk


Save the date! 31. Oktober 2015: gemeinsame Tagung Netzwerk und LISSA-Preis

Gegenstand der gemeinsamen Tagung in Olten sind die überfachlichen Kompetenzen
(personale, soziale und methodische Kompetenzen). Sie gewinnen sowohl im gesellschaftlichen wie im beruflichen Leben an Bedeutung und spielen entsprechend im Lehrplan 21 eine wichtige Rolle. Eine Referentin und zwei Referenten werden aus verschiedenen Perspektiven ins Thema einführen: Prof. Dr. Katharina Maag Merki, Universität Zürich, Prof. Dr. Titus Guldimann, PH St. Gallen und Prof. Dr. Markus P. Neuenschwander, PH Nordwestschweiz.
Ateliers am Nachmittag dienen der vertieften Auseinandersetzung und dem Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmenden: Während in einigen Ateliers Projekte auf verschiedenen Schulstufen, die der Förderung überfachlicher Kompetenzen besonderes Augenmerk schenken, im Zentrum stehen, widmen sich andere Angebote der Verbindung von fachlichen und überfachlichen Kompetenzen im Unterricht mit spezieller Berücksichtigung der Begabungsförderung.
Programm und Anmeldung stehen nach den Sommerferien bereit.


Aus den Kantonen


Tagung Begabungs- und Begabtenförderung vom 2. Mai 2015
«Kreativität – Lernen für die Welt von morgen», in Rorschach

Die Tagung zur Begabungs- und Begabtenförderung richtet sich an Lehrpersonen aller Volksschulstufen sowie an Fachpersonen der Schulischen Heilpädagogik und der Begabungs- und Begabtenförderung.
An der gemeinsam vorbereiteten Tagung des Bildungsdepartements des Kantons St. Gallen, der Pädagogischen Hochschule St. Gallen und der Pädagogischen Hochschule Graubünden können die Teilnehmenden ihr Wissen bezüglich der Bedeutung von Kreativität für das Lernen erweitern und im Rahmen von fach- und stufenspezifischen Workshops praxisnahe Möglichkeiten zur Umsetzung in verschiedenen Fachbereichen kennen lernen. In zwei Referaten wird aufgezeigt, welche Herausforderungen in der Welt von morgen warten und welchen Beitrag Kreativität und divergentes Denken dazu leisten können.
Anmeldeschluss ist der 31. März 2015.
Weitere Informationen zur Tagung und zur Anmeldung: → www.schule.sg.ch


Von andern Organisationen


Website Schulwettbewerb.ch

Schulwettbewerbe sind zahlreich und vielfältig. Sie vermitteln neue Arbeits- und Lernsituationen, bereiten Themen aus neuen Perspektiven auf und bieten zudem die Möglichkeit, die Schülerinnen und Schüler gezielt individuell zu fördern. Schulwettbewerbe gibt es zu den verschiedensten Themen aus allen Fachbereichen, sei dies nun Geografie, Geschichte, Gestalten, Sprachen, ICT, Medienbildung oder Sport, um nur einige zu nennen.
Um die Suche nach den richtigen Wettbewerben zu vereinfachen, wurde die Plattform Schulwettbewerb.ch aufgeschaltet. Sie bietet eine Übersicht an Wettbewerben, die einen Beitrag zur Förderung von Schülerinnen und Schülern leisten. Es ist ein Projekt des LCH, des Migros Kulturprozent und der Stiftung für hochbegabte Kinder. Die Wettbewerbe werden auf dem Schweizerischen Bildungsserver educa.ch publiziert: → unterricht.educa.ch/

LISSA Impulstagungen 2015

Auch 2015 können die Projekte von 4 neuen Preisträgerschulen an halbtägigen Impulstagungen vor Ort besucht werden. Die Schulleitungen, Lehrpersonen und Fachpersonen für Begabungs- und Begabtenförderung stellen ihr Konzept vor und verteilten Unterlagen dazu. Sie öffnen aber auch die Schultüren und geben Einblick in die alltäglichen Freuden und Probleme.
Die nächsten Impulstagungen sind:

Der Anmeldeschluss ist jeweils eine Woche vor der Veranstaltung. Detailprogramme und Anmeldemöglichkeiten unter: → www.lissa-preis.ch

Wasserforscher-Programm

Das Wasserforscher-Programm ist ein handlungsorientiertes Bildungsprogramm, das Schülerinnen und Schüler zwischen 8 und 14 Jahren aus der ganzen Welt befähigt, globale Wasserfragen zu verstehen. Bei Wasserforscher können die teilnehmenden Schulteams unterschiedliche Aktionen durchführen, um Wasser einzusparen und somit zu einem bewussteren Umgang mit Wasser beizutragen. Die Webseite bietet Hintergrundinformationen, Materialien und detaillierte Aktionsbeschreibungen an und ermöglicht den Austausch mit Schulen auf der ganzen Welt. Das Programm lässt sich individuell gestalten und kann mit sehr geringem Aufwand, von einem Nachmittag bis hin zu einem längeren Unterrichtsprojekt, durchgeführt werden. Es gibt viele verschiedene Preise zu gewinnen und ein Team pro Land hat die Möglichkeit, ihre Wasserforscher-Aktionen auf der Weltausstellung in Mailand zu präsentieren.
Weitere Informationen: → www.wasserforscher.ch.

Camp Discovery 2015: Abenteuer Wissenschaft vom 3. - 8. August 2015

Entdecken wie Tiere und Pflanzen in den Bergen überleben, mit coolen Gadgets (Wärmebild-kameras, selbstgebastelten Mikroskopen u.a.) die Welt der alpinen Pflanzen und Tiere untersuchen, nach essbaren Pflanzen fahnden, kochen und essen im Freien und lernen von der Natur – all das bietet Camp Discovery und ermöglicht mit Experimenten, Bastelarbeiten, spannenden Erfahrungen und neuen Freunden sicher eine Woche voller Abenteuer in den Bergen. Das Zielpublikum sind junge Forscherinnen und Entdecker (3. - 6. Klasse).
Das Camp findet vom 3. - 8. August in Beatenberg im Berner Oberland statt.
Details und Anmeldung über: →www.plantsciences.uzh.ch



kinderuni-davos.ch „vom Regen– zum Mineralwasser“ vom 2.-7. August 2015

Das Sommercamp für neugierige Kinder von der 4. - 6. Primarklasse

In diesem Sommercamp erleben die Kinder das Zusammenwirken von Feldarbeit (beobachten, messen und Probenahmen in der Natur) und Laborarbeit (untersuchen, auswerten, interpretieren und präsentieren von Resultaten). Wie in einem grossen Puzzle fügen sich die Entdeckungen der einzelnen Gruppen zu einem spannenden Gesamtbild. Angeleitet durch ältere Schülerinnen und Schüler sowie durch Studenten lernen die Kinder Methoden und Techniken kennen, welche Neugierde wecken und Antworten auf deine Fragen liefern.
Das Sommercamp findet vom 2. - 7. August in Davos statt undist ein Gemeinschaftsprojekt der SAMD und des FBK.

Weitere Informationen: → www.kinderuni-davos.ch



International


5. Münsterscher Bildungskongress

Vom 9. bis zum 12. September 2015 findet der 5. Bildungskongress mit dem Titel «Potenzial-entwicklung – Begabungsförderung – Bildung der Vielfalt» in Münster statt. Internationale Vergleichsstudien zeigen, dass die Potenziale aller Kinder frühzeitig erkannt und individuell gefördert werden müssen, um Begabungen zur Entfaltung zu bringen. Dies gilt auch für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungen und Talenten. Neben der interpersonalen Vielfalt gilt es, die intrapersonale Diversität etwa von begabten Kindern aus sozial benachteiligten Milieus bzw. talentierten Jugendlichen mit Lernbeeinträchtigungen im Sinne der inklusiven Bildung zu erkennen.
In Haupt- und Parallelvorträgen sowie in einem vielseitig gestalteten Nachmittagsprogramm werden neben wissenschaftlichen Zugängen zur Thematik praktische pädagogische Ideen und Konzepte vorgestellt. Der Kongress richtet sich an Lehrpersonen, pädagogische Fachkräfte aller Stufen, Verantwortliche der Lehrerbildung, Fachleute aus Bildungsverwaltung und Politik, Forschende, Studierende und interessierte Eltern. Ein illustrer Kreis von Hauptvortragenden wie Andreas Helmke, Eckhard Klieme, Olaf Köller, Wolfgang Schneider, Michael Schratz, Anne Sliwka, Margrit Stamm und James T. Webb erwartet die Teilnehmenden.
Weitere Details zu Kongress, Angeboten und Austragungsort: icbfkongress.de



   

Publikationshinweis


Journal für Begabtenförderung 2/2014

Die Ausgabe ist dem Thema «Schule der Vielfalt: inklusive Begabungs- und Begabtenförderung» gewidmet. Bettina Amrhein, Marcel Veber und Christian Fischer führen mit Blick auf die Konsequenzen für die Professionalisierung von Lehrpersonen ins Thema ein. Sie betonen, dass eine Einbettung der im Rahmen der Begabungs- und Begabtenförderung gängigen potenzialorientierten Perspektiven in die Weiterentwicklung eines inklusionssensiblen Unterrichts nötig sei. Andreas Köpfer beleuchtet am Beispiel einer kanadischen Provinz Möglichkeiten des potentialorientierten und unterstützenden Umgangs mit Diversität. Jutta Möhringer und Markus Gebhardt präsentieren das Begabtenförderungsprogramm «TUM-Kolleg» am Otto-von-Taube-Gymnasium in München. Ein gutes Dutzend leistungsstarker und hochmotivierter Lernender geniesst während zwei Jahren eine Spezialförderung in MINT-Fächern und Englisch. Sie bilden eine Spezialklasse, arbeiten einen Tag pro Woche an der Technischen Universität München in Forschungsgruppen mit und sind dabei noch während einiger Stunden integriert ins Regelgymnasium. Autorin und Autor schätzen das Modell als gelungene Förderung Hochbegabter ein, die zwar nicht ganz, aber doch ein Stück weit auf Separation verzichten könne. Birgit Lehfeldt stellt die Anne-Frank-Schule Bargteheide (Gemeinschaftsschule, dt. Schulpreis 2013) vor, an der Kinder mit verschiedensten Lernvoraussetzungen in heterogenen Lerngruppen von stabilen Lehrpersonenteams unterrichtet und zu verschiedenen Bildungsabschlüssen geführt werden. Die Schule arbeitet konsequent stärkenorientiert (nach dem Schoolwide Enrichment Model) und führt mehr Jugendliche zu höheren Abschlüssen als von der Grundschule prognostiziert. Inklusion und Begabungsförderung stehen im Zentrum von Siglinde Doblanders Beitrag über das Beispiel Südtirol, wo Begabungsförderung im Rahmen eines inklusiven und auf hohe Schulautonomie setzenden Schulsystems realisiert wird. Besonderes Augenmerk kommt dabei den Weiterbildungsangeboten für Lehrpersonen sowie schulübergreifenden Förderangeboten zu (Sommerakademie, Talente Tage etc.). Margret Rasfeld porträtiert die Evangelische Gemeinschaftsschule Berlin Zentrum, die auf der Sekundarstufe I mit altersgemischten Gruppen und Tutorsystem arbeitet. In der Leistungs- und Anerkennungskultur der Schule spielen Lernsettings wie Lernbüros, Werkstätten und Projektunterricht eine wichtige Rolle. Die Fallstudie, präsentiert von Silvia Greiten, ist den schulsystemischen Bedingungen für die Förderung eines hochbegabten Aspeger-Autisten im Gymnasium gewidmet. In einem zweiten Fallbeispiel beschreibt David Rott die Situation eines mehrfach aussergewöhnlichen Jugendlichen im Forder-Förder-Projekt einer Motessori-Schule.



Redaktionsschluss für den zweiten Newsletter 2015 ist am 17. Juni 2015.
Beiträge bitte bis zu diesem Datum an die unten stehenden Adressen senden. Danke!

Wir wünschen allen Netzwerk-Mitgliedern sonnige Frühlings- und schöne Ostertage!
Andrea Jossen und Silvia Grossenbacher



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Kontaktpersonen: Andrea Jossen (062 858 23 90) und Silvia Grossenbacher (062 858 23 92).
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