Aktuelles - Newsletter März 2014

Informationen aus dem Netzwerk


Das Netzwerk Begabungsförderung führt 2014 keine eigene Tagung durch. Es empfiehlt den Besuch des internationalen Kongresses in Brugg vom 4. – 6.9.2014

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internationaler Kongress Begabungs- und Begabtenförderung
«Potenziale entdecken – fördern – realisieren!» - so lautet das Motto des internationalen Kongresses zur schulischen Begabungsförderung, der vom 4. bis 6. September am Campus Brugg/Windisch (PH FHNW) stattfindet.
Begabungsförderung ist ein zentraler Aspekt, um der Leistungsheterogenität von Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden. Unterschiedliche Begabungspotenziale aller Lernenden sollen erkannt und innerhalb der Lerngemeinschaft gefördert werden. Differenzierende Lernarrangements ermöglichen, dass auch Kinder und Jugendliche mit überdurchschnittlichen Fähigkeiten durch individualisierende Lernpfade und Lernbegleitung ihrem Leistungsvermögen entsprechend angeregt und gefördert werden. Darüber hinaus verfügen viele Schulen und Kantone über ergänzende Förderangebote, in denen Hochleistende spezifisch gefördert werden. Das Spektrum reicht von Pullout- und Enrichmentprogrammen der Primar- und Sekundarschulen bis zu Mentoraten und Frühstudien in Ergänzung zum Gymnasium.
Der Kongress lädt Lehrpersonen, Fach- und Förderlehrpersonen sowie Bildungsverantwortliche aller Schulstufen ein, aktuelle Entwicklungen zur Begabungsförderung in der Schweiz und weiteren Bildungsnationen kennenzulernen, diese zu diskutieren und sich mit nationalen und internationalen Expertinnen und Experten auszutauschen.
In Keynotes und Parallelvorträgen präsentieren namhafte Referenten/innen (u.a. J. Renzulli und S. Reis vom National Research Center on Gifted and Talented, USA) bewährte Modelle und Forschungsergebnisse zur schulischen Begabungsförderung.
Mehr als fünfzig Workshops zur Begabungsförderung auf allen Schulstufen ermöglichen individuelle Vertiefung und den Praxistransfer. Der Kongress folgt vier Themenpfaden, die für Unterricht und Schulentwicklung von direkter Bedeutung sind:

Zwei zusätzliche Schwerpunkte befassen sich mit «Verantwortung und Möglichkeiten von Schulbehörden» und mit der «Begabtenförderung an Hochschulen».
Zur Anmeldung und für weitere Informationen, besuchen Sie die Homepage des Kongresses:

www.BegabungsfoerderungKongress.ch.
Dort finden Sie die Abstracts der Referate/Workshops sowie das detaillierte Programm. Für die Teilnahme ganzer Schulteams und für Frühbucher werden spezielle Rabatte gewährt.

 


Von andern Organisationen


Kein Symposium Begabung 2014. Vorankündigung 2015
Seit 2005 findet an der Pädagogischen Hochschule Zug das Symposium Begabung statt. In diesem Jahr wird es nicht durchgeführt, weil im Herbst 2014 der internationale Begabungskongress in der Schweiz stattfindet. Die PH Zug beteiligt sich an dem von der PH FHNW organisierten Kongress als Kooperationspartnerin und freut sich, wenn alle Interessierten an diesem Kongress (siehe oben) teilnehmen.
Das zehnte Symposium Begabung der PH Zug findet am 21. März 2015 statt. Die Veranstalter freuen sich, wenn Sie diesen Termin bereits jetzt in Ihre Agenda eintragen. Das Tagungsthema und der detaillierte Veranstaltungsinhalt werden rechtzeitig auf der Website aufgeschaltet:
→ www.symposium-begabung.phzg.ch
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IIM-Research: Independent Investigation Method (Individuelle Interessenforschungs-Methode)
Diese herausfordernde und motivierende Methode des forschenden Lernens ist ein LernArrangement, mit dem alle Lernenden bereits auf der Primarschulstufe erfolgreich und sehr selbstständig in 7 Schritten ein eigenes Thema bearbeiten können. Dabei lernen sie grundlegende Arbeits- und Lerntechniken, Kompetenzen, Strategien und Reflexionsmöglichkeiten, welche sie befähigen, selbstständig Projekte durchführen zu können.
Für die Begabungs- und Begabtenförderung ist die IIM eine sehr geeignete, herausfordernde Methode. Dazu gibt es ein praktisches, gut zu handhabendes und für alle Kinder einsetzbares Lehrmittel. Mit dieser 7-Schritt-Methode kann individuell optimal auf das Begabungs- und Leistungsvermögen jedes Lernenden eingegangen werden. Jedes Kind arbeitet seinem Niveau und seinem Tempo entsprechend individuell vorwärts. Zudem kann jedes Kind von den Mitschülern als Experte in seinem individuell gewählten Thema wahrgenommen werden. Die in den USA von Cindy Nottage und Virginia Morse entwickelte IIM wird im deutschsprachigen Raum von Doris Müller-Hostettler vertreten.
Weitere Informationen unter: → www.iimresearch.ch
Am 20. September 2014 wird für Interessierte ein IIM-Workshop in Egerkingen angeboten:
www.begabungsfoerderung.ch.

Wettbewerbe und Olympiaden
Nicht Neues berichten, sondern an Bewährtes erinnern möchten wir in diesem Abschnitt. Auf dem Bildungsserver educa finden sich zahlreiche Schulwettbewerbe, die auch als Angelpunkte für die Begabungsförderung dienen können. Die Wettbewerbe sind nach geeigneten Schulstufen geordnet unter → https://unterricht.educa.ch/de/schulwettbewerbe.
Eine besondere Form von Wettbewerb bieten die fachspezifischen Olympiaden für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II, die sich für ein Fachgebiet über den Schulstoff hinaus interessieren. Die Olympiaden werden ausgetragen in den Disziplinen Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik, Philosophie und Physik. Nach ersten Vorausscheidungen erhalten etwa 250 Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihr Lieblingsfach in Vorbereitungsveranstaltungen zu vertiefen. Die besten Teilnehmenden (ca. 25) reisen dann an die Internationalen Wissenschaftsolympiaden, wo sie Möglichkeiten zum Austausch mit gleichgesinnten Gleichaltrigen aus bis zu 100 Ländern der Welt haben. Detaillierte Informationen zu allen Olympiaden und Zugänge zu den Disziplinen über
→ www.olympiads.ch
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International


ECHA-Conference 2014 in Ljubljana: Call for Papers jetzt offen!

Unter dem Motto «Re-thinking giftedness: giftedness in the digital age» findet die 14. Konferenz des European Council für High Ability ECHA vom 17. bis 20. September 2014 in Ljubljana (Slowenien) statt.
An der Konferenz sollen, gestützt auf Theorie, Empirie und Praxis, Möglichkeiten und Herausforderungen ergründet werden, die sich im digitalen Zeitalter für die lebenslange Begabungsförderung ergeben. Fünf verschiedene Formate für Präsentationen sind vorgesehen: Symposien, Papers, Posters, Workshops und Demonstrationen.
Einreichungsfrist für Präsentationen ist der 30. April 2014.
Mehr Informationen zur Konferenz und zur aktiven Teilnahme: → www.echa2014.info/.

 

Publikationshinweis


Handbuch Talententwicklung erschienen
Margrit Stamm hat als Herausgeberin das Entstehen ermöglicht und nun ist im Verlag Hans Huber das Produkt unter dem Titel «Handbuch Talententwicklung» publiziert worden. Das Handbuch umfasst mehr als 40 Beiträge von Fachleuten aus dem deutschsprachigen Raum. Im Zentrum sehen zwei Fragen: Wie entwickelt sich Talent über die Lebensspanne und welche Rolle spielt die Umgebung, die Gesellschaft und die Kultur bei der Förderung und Entwicklung von Talent? Fünf Teile strukturieren das Handbuch: Allgemeiner Überblick und Bezugsdisziplinen; Zur Entwicklungspsychologie des Talents; Internationale Bezüge; Spezifische Themenbereiche; Diagnostik und Wirksamkeit; Förderung und Beratung. Das Kompendium ist als Grundlage für die Aus- und Weiterbildung, als Nachschlagewerk für Bildungsfachleute wie auch als Fundgrube für alle am Thema Interessierten geeignet.
Literaturangabe: Stamm, Margrit (Hrsg.) (2014). → Handbuch Talententwicklung. Theorien, Methoden und Praxis in Psychologie und Pädagogik. Bern: Huber; 590 Seiten (inkl. Sachwort-register), Fr. 66.90.

Journal für Begabtenförderung 2/2013
Das Journal widmet sich in der zweiten Ausgabe dem Thema «Bildungs- und Lernkapital» und eignet sich bestens als Vorbereitung für den internationalen Begabungsförderungs-Kongress im September 2014 in Brugg-Windisch (siehe ersten Beitrag in diesem Newsletter). Albert Ziegler und Heidrun Stöger (beide Keynote-Speaker am Kongress) stellen ihren ressourcenorientierten Ansatz vor, zu dem dann mehrere spezifische Artikel (Kulturvergleich, MINT-Förderung, Musikförderung) von weiteren Autor/innen folgen. Auch die Praxis- und Fallbeispiele stehen in engem Bezug zum Bildungs- und Lernkapital-Ansatz.

Begabungsförderung für alle von Anfang an!
Unter dem Projekttitel «Lerngelegenheiten für Kinder bis 4» hat die Bildungsdirektion des Kantons Zürich ein Set von 40 Kurzfilmen ermöglicht. Die Filme sind in 13 Sprachen frei zugänglich über eine Website, die ebenfalls in 13 Sprachen verfügbar ist. Die Filme machen deutlich, dass Erleben, Entdecken, Spielen und Lernen für Kleinkinder eine Einheit bilden. Sie ermuntern Erwachsene mit aussagekräftigen Bildern, Kinder beim Nutzen überall sich bietender Lerngelegenheiten im Alltag zu unterstützen. Eine Begleitbroschüre steht für Fachpersonen zur Verfügung und lädt ein die Filme in der Elternberatung, der Elternbildung oder in der Aus- und Weiterbildung sowie in der Qualitätsarbeit in Betreuungsinstitutionen einzusetzen. Die fachliche Leitung der Filmproduktion und die Erarbeitung der Fachkommentare lagen in den Händen des Marie-Meierhofer-Instituts für das Kind bei Heidi Simoni und ihrem Team. Der Entstehungsprozess wurde von Margrit Stamm und Fachleuten aus den Bereichen Familienarbeit, Spielgruppen, Kindertagesstätten sowie der Pädagogischen Hochschule Zürich begleitet.
Die Website mit den Filmen, weiteren Informationen zum Projekt und der Bestellmöglichkeit für die Box (Begleitbroschüre, Filme auf einem Memory-Stick, Postkarten) ist zu finden unter
www.kinder-4.ch.

 

 


Redaktionsschluss für den nächsten Newsletter (Juni 2014) ist am 13. Juni 2014.
Beiträge bitte bis zu diesem Datum an die unten stehenden Adressen senden. Danke!



Wir wünschen allen Netzwerk-Mitgliedern einen sonningen Frühling!

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Andrea Jossen und Silvia Grossenbacher


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